MEIN BISHERIGER YOGAWEG


Im Sommer 2006, kurz nach meiner Abschlussprüfung zur "Pädagogischen Kinesiologie", dem Grundstein zur selbständigen Arbeit in der eigenen Praxis, traf ich eine sehr liebe Bekannte, Ulrike Sallaberger, mit der ich schon im Eltern-Kind-Zentrum zusammengearbeitet hatte, auf den Milser Feldern vor einem in der Abendsonne leuchtenden Weizenfeld. Ulrike erzählte mir vom Yoga und von ihren Kursen. Dieses Bild bleibt mir so eindrücklich, weil dieses goldene Leuchten des Getreidefeldes für mich wie ein Symbol für den Yoga und für meinen Zugang zum Yoga geworden ist.

Im Herbst setzte ich die ersten Schritte auf meinem Yogaweg und besuchte mit großer Freude Ullis Kurse. Ulrike hat mich sehr inspiriert und motiviert durch ihre Authentizität und gelebte Kraft. Schon bald begann ich zu spüren, welch unglaubliche Heilenergie im Yoga steckt. Zuerst konnte ich die Nachwirkungen eines starken Schleudertraumas eines Autounfalls aus dem gleichen Jahr mehr und mehr lösen und dann ganz ausheilen. Jedoch wirklich initiatorisch war die Erfahrung des geistig-seelischen Ausgleichs durch das Praktizieren des Yoga. Sanft wuchs eine innere Erkenntnis der harmonisierenden Kräfte der Asanas, Atembeobachtungen, später Pranayama, Entspannungen und meditativen Elemente, später Meditationen. Bald schon begann ich für mich selbst zu Hause Yoga zu praktizieren und die Auseinandersetzung mit Yoga und seinen geistigen Inhalten floss auch zunehmend in meine energetische und schmerztherapeutische Arbeit in meiner Praxis ein. Langsam wurde das Ganze runder und runder. Mit der Zeit probierte ich dann in verschiedenen Kursen und retreats auch andere Yogalehrer und Yogarichtungen aus. Ich war auf der Suche nach mehr Intensität und Vertiefung, auch wenn mich meine Anfänge bis heute sehr prägen und leiten.

Im Herbst 2013 begann ich mit der Yogalehrerausbildung bei Alexander Breunlich (www.yogaseva.de), der seit 2007 YogaSeva in Deutschland und Österreich unterrichtet.
(Alexanders Grundlagen sind verschiedene indische Schulen, wie der "Integrale Yoga" von Sri Aurobindo, aber auch "Yoga im täglichen Leben/Das System" von Paramhans Swami Maheshwarananda und die Anthroposophie Rudolf Steiners. Da schloss sich für mich wieder ein Kreis: Denn Heinz Grill, der Begründer des "Neuen Yogawillen", der wiederum die Basis für Ulrike Sallabergers Yogapraxis darstellt, bezieht sich ebenfalls sehr auf Rudolf Steiner und die Anthroposophie.)

Diese einjährige Ausbildung (300 Std.) dauerte genau 12 Monate und war damit auch Sinnbild für die Entwicklung innerhalb eines Lebensjahres, eines Zyklus. Ich bin Alexander sehr dankbar für die liebevolle, empathische und klare Begleitung dieses Lernjahres. Für mich war es ein wunderschönes Lernen und Wachsen in einer bunten und vitalen Gruppe. Schön ist es außerdem, sich auch jetzt, nach Abschluss der Grundausbildung, immer wieder zum gemeinsamen Praktizieren zu treffen, sich miteinander weiterzuentwickeln und zusammen zu forschen.

Seit Oktober 2014 unterrichte ich mit sehr viel Freude gemischte Yogagruppen in Hall (siehe » Kursangebot) und sammle dort im Austausch mit den Teilnehmern unzählige neue Erfahrungen und Eindrücke, lerne mit jeder Unterrichtseinheit.

Ich weiß, das alles ist erst der Anfang! Wie weit und wohin mich diese Reise in diesem Leben noch trägt, steht wohl in den Sternen …